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Von Jessica Tobler

Bereits seit März ist FinSK neuer Partner auf  EUROPACE. Geschäftsführer Alexander Kirschweng stellt sich und sein Unternehmen, das er zusammen mit Detlef Staroste führt, den Zuhörern der 28. Europace-Konferenz vor.

In diesen Tagen hat die FinSK die Kooperation mit FiNet, einem Pool von 500 unabhängigen Maklern zum Abschluss gebracht. Dieser übernimmt unter anderem die Prüfung der WIKR-Vorgaben an die Finanzberater. Das Geschäftsmodell der FinSK basiere auf unabhängigen Finanzberatern, deren Quoten für den Bereich Baufinanzierung niedrig sei, da sie sich eher auf den Bereich Versicherungen und Geldanlage konzentriert haben. Dieser Bereich habe viel Potential, da die 500 Makler rund 200‘000 Bestandskunden mitbringen, welche Bedarf an Umfinanzierungen oder Prolongationen aber auch an neuem Geschäft haben. Zudem seien Kunden, welche man im Bereich Versicherung und Baufinanzierung beraten hat, sehr treu und wechseln selten den Finanzberater.

Ein nicht unerheblicher Teil der Makler wird vorläufig als Tippgeber fungieren, da sie die Anforderungen im Zuge der WIKR noch nicht erfüllen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten die Parameter und Kriterien für einen reibungslosen Finanzierungsprozess untersucht und ausgewertet werden. Vor allem beim Thema ‚Unterlagen‘ habe man viele Fehlerquellen gesehen. Dabei ist ein internes Prüfungsprotokoll entstanden, das mit einem Ampelsystem funktioniert und erst wenn die Ampel auf Grün steht, wird der Finanzierungsprozess mit Einbindung der Bank angestoßen. Des Weiteren liegt das Augenmerk der FinSK auch auf maßgeschneiderten Lösungen für die Kunden.

Das erste Halbjahr hat gezeigt, dass das Geschäftsmodell funktioniert und man konnte ein Wachstum verbuchen. In Zukunft soll vor allem Wert auf ein faires Miteinander gelegt werden und das Geschäftsmodell langsam aber stetig ausgebaut werden.