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Ab jetzt wird geduzt, und um gleich mal den Shitstorm aus den Segeln zu nehmen, erklären wir hier, warum.

Eben kam Conny, eine Kollegin aus unserem Marktplatz-Team, in mein Büro geplatzt. Ich wolle doch wissen, wieso wir ab jetzt alle unsere Kunden, Partner und Vertriebler duzen werden und wie wir ihnen das beibringen sollen. Und dann legte sie los: davon, dass wir Europace nahbar machen wollen, als Marke, aber auch im Umgang mit unseren Geschäftspartnern. Wir wollen uns öffnen, mehr von uns Preis geben, dem Gegenüber zeigen, wie wir wirklich sind: nämlich hands-on, ohne Umschweife, offen, ehrlich, authentisch. Und wie soll das gehen, wenn wir nicht aktiv damit anfangen und unserem Gegenüber zeigen, hey, wir sind einer von euch, wir sind auf einer Augenhöhe, wir wollen das gleiche wie du.

Schnell sortiert und archiviert mit der digitalen Unterlagenakte

Aus Sie wird Du, aus Komfortzone wird Vertrautheit

Sich nahbar machen heißt auch, seine Komfortzone zu verlassen. Man kann sich nicht mehr hinter einem ‚Sie‘ verstecken, plötzlich bist du da, du bist ein Freund, ein Partner, ein Verbündeter und nicht mehr Herr Schneider aus der Abteilung Kreditfinanzierung der Sparkasse Paulskirchen oder Frau Krausbert, Vertrieblerin aus Hamburg, du bist Vater, Mutter, passionierter Hobbyfotograf, Anglerin, tätowiert, farbenblind, ein Genie in der Küche und nächstes Wochenende segeln.

Wir wollen doch alle immer nur das eine: Wünsche erfüllen

Conny duzt im Privatleben alles und jeden und hat sich damit auch schon oft genug eine blutige Nase geholt. (Metaphorisch, versteht sich.) Natürlich gibt es Menschen, die nicht geduzt werden möchten und pikiert reagieren. Dann geht Conny darauf ein. Denn eine weniger förmliche Anrede bedeutet nicht automatisch weniger Respekt, weniger Professionalität, weniger Empathie. Im Gegenteil, findet Conny. Es bedeutet, das starre Korsett von Hierarchien, von unsichtbaren, aber spürbaren Grenzen aufzubrechen, von ungeschriebenen und nicht nachvollziehbaren Regeln zu durchdringen zum Menschen dahinter. Duzen bedeutet für Conny, sich aufeinander einzulassen, gemeinsam einen Weg zu gehen, vom Praktikanten bis zum Vorstand, vom Kollegen bis zum Kunden an einem Strang zu ziehen. Denn wir wollen alle das gleiche, sagt Conny: Geschäfte machen, Baufinanzierung nach vorne bringen, Kredite vermitteln, den Menschen helfen, ihr Leben zu finanzieren und ihre Träume zu verwirklichen. Keine Nebenschauplätze, kein Kompetenzgerangel, sondern Attacke mit Empathie!

Alte Schlüssel öffnen keine neuen Türen

Come as you are – in allen Bereichen: wir brauchen Ehrlichkeit gepaart mit Professionalität, aber auf Augenhöhe und ohne Anpassung. Denn diese Anpassung sind unsere Kinder nicht mehr bereit mitzutragen. Ihre Generation steht für Individualität, Selbstbestimmtheit, Authentizität, Gleichberechtigung. Sie sind die Entscheider und Kunden von morgen. Ihr Streben nach Entfaltung und ihr Drängen auf Transparenz wird gehört. Wir wollen weg von Zugeknöpftheit, Reserviertheit, blasierter Noblesse und falscher Ehre. Deshalb leben wir bei Europace auch eine Holakratie. Was für manchen aussieht, wie Ringelpietz mit Anfassen, ist für uns das Erfolgsrezept für unsere Arbeit: Enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit über sämtliche Abteilungen, unangepasste Lösungswege effizient umgesetzt. Menschlichkeit und Höchstleistung gepaart mit Fokus und Expertise. Das Ergebnis sind zufriedene Mitarbeiter, Kollegen mit tollen Ideen und ungewöhnlichen Lösungsansätzen, ein Unternehmen, dass auch 20 Jahre nach seiner Gründung noch wächst und gedeiht. Ähnlich wie Madonna erfinden wir uns ständig neu, bleiben FinTech-Pionier, führen eine konventionelle Branche sicher ins digitale Zeitalter und holen mit Glaubwürdigkeit und Offenheit neue Generationen als Kunden an Bord.

Deshalb duzen wir dich ab jetzt. Reiche uns deine Hände und wir ziehen gemeinsam an einem Strang.

Wir freuen uns auf dich in der EUROPACE community.