Berlin, 16. November 2021: Im Oktober verzeichnen die Immobilienpreise erneut ein leicht abgeschwächtes Wachstum. Auffällig ist die Preisentwicklung von Neubauten, die im Oktober entgegen der anderen Segmente höher steigt und über einem Prozent liegt.

Die Immobilienpreise des Segments Eigentumswohnungen steigen etwas langsamer an und legen im Vergleich zum Vormonat um 0,61 Prozent zu. Der Bereich Eigentumswohnungen erklimmt 217,19 Indexpunkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate sind die Preise um 13,21 Prozent gestiegen.

Die Kaufpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser erhöhen sich nur minimal um 0,24 Prozent und erzielen 203,28 Indexpunkte. Verglichen mit den letzten 12 Monaten entwickeln sich die Immobilienpreise um 15,80 Prozent nach oben.

Das größte Preiswachstum hat im Oktober das Segment Neubauten verzeichnet. Diese erreichen 208,22 Indexpunkte bei einer Steigung von 1,33 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr legen Neubauten um 10,59 Prozent zu.

Der Gesamtindex klettert auf 209,56 Indexpunkte – bei einem Anstieg von 0,73 Prozent – ähnlich der Steigung im September. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Zunahme bei 13,14 Prozent beim Gesamtindex.

“Im Oktober hat sich das Wachstum der Immobilienpreise etwas verlangsamt. Die Kaufpreise für Bestandshäuser erhöhen sich nur minimal um 0,24 Prozent. Auffallend sind vor allem die Kaufpreise für Neubauten, die über einem Prozent liegen. Schaut man sich die Entwicklung der Rohstoffe und Baukosten an, ist das nicht verwunderlich. Lieferengpässe und -verzögerungen tragen zu einem Anstieg für neu geplante Immobilien bei”, kommentiert Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von Europace, den Europace Hauspreis-Index.

Die Entwicklung der EPX-Preisindizes im Detail: 

Klicken, scrollen, klappen: Der Europace Hauspreis-Index von 2005 bis heute 

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Über den Europace Hauspreis-Index EPX

Der Europace Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Über Europace werden mit mehr als 70 Mrd. Euro jährlich über 20 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben. Der Gesamtindex besteht aus den Daten der Einzelindizes für Bestands- und Neubauhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik finden Sie unter https://report.europace.de/epx-hedonic/. 

 

Pressekontakt: Sophie Müller